Erneuerbare Energien

Der Energiebedarf in Entwicklungs- und Schwellenländern nimmt stetig zu. Gleichzeitig leiden gerade dort die Menschen am meisten unter den Folgen des Klimawandels, der wesentlich durch den Verbrauch fossiler Brennstoffe in Industrieländern vorangetrieben wird.

Seit 2014 investiert Oikocredit verstärkt in Solar-, Wind-, und Wasserkraft sowie Biomasse und Energieeffizienz in den Ländern des Globalen Südens, um dazu beizutragen, dass der dortige Energiebedarf verstärkt aus sauberen Quellen gedeckt werden kann.

Dezentrale Stromversorgung durch kleine Anlagen

Erneuerbare Energien können selbst entlegene Dörfer in Entwicklungs- und Schwellenländern mit Strom versorgen und so die Lebensbedingungen der Menschen dort verbessern. Oikocredit finanziert daher kleine, netzferne Anlagen, die vor Ort Strom oder Wärme produzieren.

Oikocredit investiert auch in Hersteller von Solarlampen und -systemen für Haushalte und kleine Dörfer, wie zum Beispiel Barefoot Power oder Peg Africa.

Infrastrukturprojekte für mehr Energie-Autonomie

Oikocredit finanziert außerdem größere Anlagen, die Strom ins Netz einspeisen, um die Abhängigkeit der Entwicklungs- und Schwellenländer vom Import umweltschädlicher und teurer fossiler Brennstoffe zu reduzieren.

Als Beispiel dafür sind die Wasserkraftprojekte Ixtal und Xolhuitz in Guatemala zu erwähnen. Gemeinsam mit anderen Organisationen finanziert Oikocredit den Bau zweier Laufwasserkraftwerke, die zukünftig Strom für 3.280 Haushalte bereitstellen werden.

Die beiden Anlagen schaffen dringend benötigte Netzleistung, mit der die Abhängigkeit Guatemalas von importierten fossilen Brennstoffen verringert wird.

Blick auf einen Teil des Kleinwasserkraftwerkes Ixtal (Guatemala)