Landwirtschaft in der Wüste - SEKEM zu Besuch in Salzburg

1230-sekem-eg-1500px-02.jpg24. Juli 2018

Wüstenland urbar machen: Darüber spricht SEKEM-Geschäftsführer Helmy Abouleish am 8.8. in Salzburg.

Nicht nachhaltige Landwirtschaft bedroht die Nahrungs- und Wasserversorgung, die Artenvielfalt und sogar die menschliche Sicherheit. Können keine Lebensmittel mehr angebaut werden, bedroht das die Ernährungssicherheit. Doch jedeR Einzelne kann etwas gegen den achtlosen Umgang mit der Natur tun. Jeder Lebensmitteleinkauf entscheidet, welche Form der Landnutzung unterstützt wird.

Bodendegradation verhindern

Eine Organisation, die sich für bio-dynamische Anbauweisen und damit nachhaltige Landwirtschaft einsetzt, ist SEKEM. Vor über 40 Jahren begann die Organisation, Heilkräuter und Nahrungsmittel auf 69 Hektar inmitten der Wüste anzubauen. Heute wird der Boden nachhaltig genutzt, der Umgang mit der Natur erfolgt sorgsam. Mittlerweile ist das Sortiment mit Bio-Lebensmittel, Kleidung und Textilien aus Bio-Baumwolle um ein Vielfaches erweitert.

Die Produktpalette von SEKEM umfasst Heilkräuter, Bio-Lebensmittel, Kleidung und Textilien aus Bio-Baumwolle.

Entwicklungsinitiative mit sozialer Wirkung

Neben der Nutzung des Wüstenlandes sind SEKEM die Versorgung und Bildung der lokalen Gemeinschaften zentrale Anliegen. 1984 gründete SEKEM eine eigene Stiftung, die unter anderem Kindergärten, eine integrierte Gesamtschule, ein Berufsausbildungszentrum und ein medizinisches Versorgungszentrum umfasst. Diese Einrichtungen stehen allen MitarbeiterInnen von SEKEM, ihren Familien und den lokalen Gemeinschaften offen.

SEKEM kommt nach Österreich

Über die Entstehung von SEKEM und die Zusammenarbeit mit Oikocredit erzählt SEKEM-Geschäftsführer Helmy Abouleish aus erster Hand. Er reist am Mittwoch, den 8. August 2018, nach Salzburg und steht Ihnen einen ganzen Abend lang für Fragen zur Verfügung. Ab 18:00 beginnt die Veranstaltung. Wir bitten um Anmeldung, da die Platzanzahl beschränkt ist.

SEKEM-Mitarbeiter bei der Arbeit

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